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Wir klären umfassend auf, bis alle Ihre Fragen beantwortet sind.

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Wir analysieren sorgfältig mit Modellen und Röntgenbildern.

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Wir beraten mündlich und schriftlich.

Jedes Einbringen eines Implantates in den Körper stellt einen chirurgischen Eingriff dar. Deshalb ist der behandelnde Arzt verpflichtet, eine gründliche und umfassende Untersuchung, Aufklärung, Beratung und Therapie durchzuführen.

Am Anfang der Behandlung steht die allgemeine und spezielle Untersuchung und Beratung, mit der festgestellt wird, welche Art der Implantatversorgung in Ihrem Fall die Beste ist. Der Wunsch des Arztes nach optimaler Behandlung findet seine Grenze auch im Wunsch vieler Patienten nach möglichst geringem (finanziellen) Aufwand - hier gilt es, einen Mittelweg zu finden. Jede Situation ist anders.

Der Arzt kann aber nicht allein aufgrund einer Untersuchung im Zahnarztstuhl planen, sondern ist auf Röntgenbilder und Modelle angewiesen, um ihre persönliche Situation und das vorliegende Knochenangebot beurteilen zu können. Dazu werden in der Vorplanung Röntgenbilder, eventuell sogar ein Computer-Tomogramm erstellt. Mit Hilfe von Schablonen, die mitgeröntgt werden, ermittelt der Implantologe die optimale Stelle für ein Implantat. Gleichzeitig beurteilt er die Lage benachbarter Strukturen (Nervverläufe, Ausdehnung der Kieferhöhle) und das Ausmass des zur Verfügung stehenden Knochens.

Letztlich gehört natürlich auch eine Beurteilung Ihrer Gesundheit zur Gesamtplanung. Liegen alle Untersuchungsergebnisse vor, so kann ein konkreter Heil- und Kostenplan erstellt werden. Ganz genau lassen sich die Gesamtkosten allerdings nicht voraussagen, weil während der Implantation Änderungen vom geplanten Verlauf möglich sind. Auch können Material- und zahntechnische Kosten nur geschätzt werden. In der Regel ist eine Abweichung von den geplanten Kosten in Höhe von 25% nach oben oder unten möglich.

Eine lückenlose Beratung ist wichtig. Vor jeder Operation ist eine schriftliche Einwilligung des Patienten notwendig. Eine individuelle Aufklärung über den Ablauf des geplanten Eingriffs, Alternativen, Risiken und Komplikationsmöglichkeiten muss einer solchen Einwilligungserklärung vorausgehen. Eine Einwilligung sollte nur dann unterschrieben werden, wenn Eingriff und Risiken so verständlich dargelegt wurden, dass kein Fragen mehr bestehen. Einwilligung und Operation am gleichen Tag sind grundsätzlich nicht möglich.

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Tabletten nach Vorschrift nehmen!

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Bei Problemen anrufen! Wir sind immer für Sie da!

Vor der Operation werden sie in der Regel einige Medikamente erhalten, die den Ablauf verbessern.

Das sind zum Beispiel Antibiotika, die eine bakterielle Entzündung verhindern. Oder aber auch Schmerzmittel, die heutzutage - anders als früher - schon vorbeugend und nicht erst beim Auftreten von Schmerzen genommen werden. Gelegentlich zählen auch entzündungshemmende Mittel zu den verabreichten Medikamenten.

Wichtig ist, dass Sie die Medikamente vorschriftsgemäss nehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Unverträglichkeiten auftauchen und nehmen Sie sofort telefonisch oder persönlich Rücksprache. Bei Problemen: anrufen!

Für die meisten Implantationen reicht eine lokale Betäubung aus. Werden mehrere Implantate gesetzt oder wird mit einer zusätzlichen chirurgischen Technik der Knochen wieder aufgebaut, kann eine Behandlung in Sedierung, manchmal auch in Narkose von Vorteil sein. In diesem Falle wird der Narkosearzt (Anästhesist) Sie zusätzlich aufklären und entsprechende Massnahmen in die Wege leiten.

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Ein umfangreiches Operationsteam ist nur äusserst selten nötig. Wir führen 95% aller Implantationen in der Praxis ohne Narkose durch. Durch jahrelanges Training operieren wir äusserst schonend und schnell.

Eine "normale", unkomplizierte Implantation dauert 10 Minuten (ohne Vorbereitungs-/Nachbereitungszeit).

Die Operation kann ambulant, teilstationär oder stationär durchgeführt werden - in der Regel abhängig von der Schwere des Eingriffs oder Ihren persönlichen Wünschen. Sollten Sie eine spezielle OP-Kleidung anziehen müssen, so achten Sie bitte darauf, dass Sie sich der Strassenkleidung leicht entledigen können. Ziehen Sie sich nicht zu warm an.

Beim ambulanten Operieren unter Sedierung oder Narkose kann es sein, dass Sie eventuell auch für einen Tag zur Nachbeobachtung im Krankenhaus verbleiben müssen: Sie sollten darauf eingerichtet sein.

Keine Angst vor Grünkitteln! Am Operationstag wwerden wir den Eingriff nochmals grundsätzlich mit Ihnen abklären. Sie werden dann in den Operationsraum gebracht, wobei es sich oft um ein "normales" zahnärztliches Behandlungszimmer handelt.

Im Rahmen der Klinik stehen uns aber auch optimalen Eingriffsräumen und Operationssäle zur Verfügung, in den spezielles Instrumentarium und eine hochwertige Ausrüstung installiert sind.

Der Operationsbereich ist keimarm, möglichst steril sein. Man wird Sie deshalb auffordern, vor der Operation die Mundhöhle mit einer keimreduzierenden Lösung zu spülen. Der Bereich um die Mundhöhle wird desinfiziert - vermeiden Sie also Schminke und Lippenstift.

OP: Achtung, steril!

Um während der Operation so wenig Keime wie möglich in den Bereich der Operation zu verschleppen, werden Sie in der Regel mit sterilen Tüchern abgedeckt. Ein kleines Loch über der Mundhöhle verbleibt als Zugang. Haben Sie keine Angst, wenn der Implantologe und die chirurgische Assistenz vermummt gegenübersitzen: auch diese Massnahmen dienen nur der Keimreduktion. Das Operationspersonal fasst nur noch sterile Bereiche an - auch Sie sollten darauf achten, dass Sie möglichst nicht mehr mit den Händen in den Bereich der Mundhöhle oder in den Bereich des Instrumentariums gelangen.

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Die Operation ist ein chirurgischer Eingriff. Am Ort der geplanten Implantatposition wird die Schleimhaut vom Knochen weggeklappt, um einen guten Zugang zu bekommen. Die oberste, in der Regel harte Knochenschicht wird angekörnt, bevor der Implantologe mit einer Reihe von Hilfsmitteln ein genau auf das Implantat abgestimmtes Loch schafft. In diese Öffnung wird anschliessend das Implantat eingedreht. Zum Abschluss wird die weggeklappte Schleimhaut zurückgelegt und vernäht. Von diesem grundsätzlichen Vorgehen gibt es zahlreiche Modifikationen, die - je nach Situation - notwendig sind.

Seit Jahren arbeiten wir vor allem mit einer von uns neuentwickelten Technik, die Erfahrung und Kenntnis voraussetzt, den Patienten aber deutlich weniger belastet. Dabei wird das Implantat durch die Schleimhaut in den Knochen gesetzt - das Aufschneiden und Zunähen entfällt vollkommen. Aus unserer jahrelangen Erfahrung heraus wissen wir, dass Patienten bei dieser Technik keine Operationsschmerzen oder Schwellungen kennen. Auch das Risiko von Nachblutungen ist verschwindend gering, da keine Wundflächen freiliegen: das Implantat sitzt wie ein Korken im minimal kleinen Loch, das wir geschaffen haben.

Im Oberkiefer ist der Knochen häufig sehr weich: hier versuchen wir oft, durch seitliches Zusammendrücken dem Implantat mehr Stabilität zu geben. Dazu wird ein Instrument mit erhöhtem Druck oder leichten Schlägen in das Bohrloch gebracht - eine Prozedur, die zwar nicht schmerzhaft ist, aber aufgrund der Geräusche als unangenehm empfunden werden kann. Das Verfahren bezeichnet man als "Knochenkondensation" (bone condensing).

In ähnlicher Weise wird evtl. auch versucht, den Knochen etwas aufzuspreizen, z.B. wenn der Kiefer sehr schmal ist. Auch hier arbeiten wir mit Druck und leichtem Klopfen("Knochenspreizung", bone spreading).

Im Oberkiefer ist die Ausdehnung der Kieferhöhle häufig ein Problem. Es existiert in vielen Fällen nicht genug Knochen über dieser natürlichen Körperhöhle, so dass versucht werden muss, die Situation zu verbessern. Falls noch etwas Restknochen über der Kieferhöhle vorhanden ist, kann ein kleiner Anteil in die Kieferhöhle ("Sinus") verlagert werden - wie einen Aufzug. Deswegen bezeichnet man das Verfahren auch als "internen Sinuslift". Häufig wird in diesem Fall sofort implantiert.

Falls zu wenig Knochen vorhanden ist, wird zuerst einmal der Boden der Kieferhöhle verlegt. Dazu füllen wir ein Knochenersatzmaterial oder patienten-eigenen Knochen in die Kieferhöhle, nachdem ein seitlicher Zugang geschaffen wurde. Dieses Verfahren bezeichnet man als "externen Sinuslift". Der Knochen muss nun erst einige Monate einheilen, bevor auf üblichem Weg ein Implantat gesetzt werden kann.

Durch zahlreiche andere Verfahren ist es möglich, kritische lokale Bedingungen zu verbessern. Dies betrifft zum Beispiel fehlenden Knochen, den man gerne vom Kieferwinkel oder Kinnbereich entnimmt und an die notwendigen Stellen transplantiert. Dies betrifft aber auch fehlendes Zahnfleisch, das vom Gaumen gewonnen wird, um es an anderer Stelle einzupflanzen.

In jedem Falle - auch bei der Verwendung von künstlichem Knochen, Knochenersatzmaterialien oder Eigenblut - werden wir vor der Behandlung Ihnen das Vorgehen genau erklären. Alle Behandlungen sind in der Regel schmerzlos, da die betroffenen Regionen betäubt werden. Je nach Stärke des Eingriffs kann es aber immer nach der Operation zu normalen Wundschmerzen kommen. Bohr- und Arbeitsgeräusche lassen sich während einer Implantation niemals vermeiden. Sollte Sie das abschrecken, so fragen Sie nach den Möglichkeiten einer Sedierung oder Narkose.

Nach der OP

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Beachten Sie die Anweisungen zur Wundpflege, Mundhygiene und Nachsorge, die man Ihnen gibt. In der Regel ist das Operationsgebiet nach der Operation einige Zeit zu schonen. An Stelle der Mundhygiene hilft häufig eine Mundspüllösung - vor der Operation haben Sie schon entsprechende Hilfsmittel von uns bekommen.

Im Falle eines Knochenaufbaus darf der neue Knochen nicht belastet werden, damit er nicht verlorengeht. Sie sollten deshalb peinlichst die Empfehlungen beachten.

Während Sie nach einer Lokalbetäubung im Prinzip wieder sofort einsatzfähig sind (mit gewissen Einschränkungen), führen Sedierung und Narkose zu länger andauernden Beeinträchtigungen der Wachheit. Sie dürfen nur entlassen werden, wenn eine Begleitperson sie unterstützen kann. Unter Umständen sind Sie nach der Operation also noch etwas benommen.

Oftmals bereitet das lange Liegen vielen Patienten Probleme. Richten Sie sich nur langsam auf, machen Sie nicht sofort abrupte Bewegungen. Räkeln und langsam wieder "auf Touren kommen".

Nach der Operation werden wir sicherlich noch kurz über den Verlauf mit Ihnen sprechen. Soweit Sie noch keine Medikamente erhalten haben, erfolgt dies jetzt. Auch Anweisungen über das Tragen von Provisorien, Übergangsprothesen oder Schienen sollten Sie ab jetzt beachten.

Medikamente sollten vorschriftsgemäss genommen werden - auch wenn Sie keine Symptome verspüren. Dies betrifft zum Beispiel die abschwellenden Nasentropfen bei Operationen der Kieferhöhle (Sinuslift).

 

Auf zum Zahnersatz

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Grundsätzlich besteht ein Implantat aus zwei Anteilen: der Teil, der im Knochen verankert ist, und dem Teil, der in die Mundhöhle ragt.

Bei zweiphasigen Implantaten wird der Mundhöhlen-Anteil erst nach dem Einheilen des Implantats (etwa 3 Monate) montiert. Dieser steht dann den "normalen" Verarbeitungsvorgängen zur Verfügung: Abdruck, Kronen- oder Prothesenanprobe, Eingliederung.

Die möglichen Versorgungen mit Zahnersatz sind vielfältig. Grundsätzlich kann ein Implantat in ähnlicher Weise prothetisch versorgt werden wie ein natürlicher Zahn.

Bis Sie einen endgültigen (definitiven) Zahnersatz erhalten, vergeht häufig einige Zeit. Das ist nicht schlimm, denn wir werden dafür sorgen, dass die Übergangsphase erträglich verläuft.

 

Während der Herstellungsphase des Zahnersatzes wird der Implantologe häufig Hilfsteile in die Implantate setzen oder eindrehen - trotz ihrer Kleinheit sind Implantate HighTech-Produkte mit oftmals raffinierten Konstruktionen. Übrigens: Gut Ding will Weile haben. Ein guter Zahnersatz braucht Zeit.Seien Sie nicht ungeduldig, sondern schenken Sie uns die Muße, die wir für eine optimale Versorgung benötigen.